Immobiliengutachter Inden

Als Immobiliengutachter bin ich in Inden mit der Immobilienbewertung beschäftigt und bewerte in Inden auch Mieten und Pachten.

Immobilienstandort Inden

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: 7.020 (Stand: 2013)

Die Gemeinde Inden gehört zum Kreis Düren des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und liegt am Übergang von der Zülpicher zur Jülicher Börde.

Inden

Jürgen Nießen / pixelio.de

Der Braunkohletagebau hat die Gemeinde seit den späten 1990er Jahren maßgeblich geprägt und verändert. Große Teile wurden von der RWE Power AG abgebaggert und Inden bekam ein neues Ortszentrum. Zuletzt wurde im Jahr 2005 der Ortsteil Pier umgesiedelt und in die Gemeinde Langerwehe verlegt. Der Fluss Inde wurde aufwändig umgeleitet und um den vorrückenden Tagebau herumgeführt. Im Rahmen der EuRegionale 2008 ist das Projekt Indeland entstanden, das die landschaftliche Aufwertung der Tagebaugebiete zum Ziel hat. Außerdem bestehen Pläne, aus dem Restloch einen 1.300 Hektar großen Freizeitsee entstehen zu lassen, der Indescher See heißen soll.

Immobilienpreise und Lagen in Inden

Dem aktuellen Mietspiegel der Plattform Wohnungsboerse.net entnehmen die Immobiliengutachter für die Gemeinde Inden einen durchschnittlichen Mietpreis von 6,31 Euro pro Quadratmeter. Die Preise in der Gemeinde unterlagen seit dem Jahr 2011 einigen Schwankungen. Eine Wohnung mit 60 Quadratmetern Fläche kostete im Jahr 2011 beispielsweise durchschnittlich noch 3,50 Euro. Bis zum Jahr 2013 ist der Preis dann ganz erheblich bis auf 5,25 Euro angestiegen. Aktuell gab es einen weiteren drastischen Anstieg zu verzeichnen, jetzt muss man für eine Wohnung dieser Größe sogar durchschnittlich schon 7,00 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Eine Wohnung mit 100 Quadratmetern Fläche kostete in der Gemeinde Inden im Jahr 2011 noch 5,45 Euro pro Quadratmeter.

Kultur und Bildung

Trotz der massiven Veränderungen durch den Tagebau gibt es in der Gemeinde Inden für den Besucher noch einige interessante Sehenswürdigkeiten zu sehen. Dazu gehört beispielsweise das Haus Lützeler. Dieses historische Gut wurde im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Auch sehenswert und ähnlich alt ist das Gut Müllenark. Im 14. Jahrhundert war Müllenark ein Dorf mit einer Pfarrkirche, die um 1300 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die ursprüngliche Burg Müllenark wurde im 16. Jahrhundert auf noch älteren Fundamenten erbaut. Ganz in der Nähe steht die Müllenarker Mühle aus dem 18. Jahrhundert. Das Gut Merödgen aus dem frühen 19. Jahrhundert war einst eine Wasserburg und ist heute eine dreiflügelige Hofanlage. Eine weitere historische Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist das Haus Pesch aus dem 16. bis 18. Jahrhundert im Ortsteil Pier. Im gleichen Ortsteil steht die Zehnthofanlage von 1791. Interessante sakrale Bauwerke sind die 1904 neu erbaute katholische Pfarrkirche St. Nikolaus in Frenz und die Kirche St. Cornelius aus dem 15. Jahrhundert im Ortsteil Lamersdorf. Die Corneliuskapelle im gleichen Ortsteil stammt von 1860. Eine neue Attraktion und gleichzeitig aktuellstes Wahrzeichen der Gemeinde ist der sogenannte Indenmann. Dabei handelt es sich um einen 36 Meter hohen Aussichtsturm, der einen weit schweifenden Rundumblick auf das Tagebaugebiet eröffnet. Im Ortsteil Lucherberg informiert das Ortsgeschichtliche Museum über die Geschichte der Gemeinde. Für die allgemeine Bildung ihrer Schüler stellt die Gemeinde Inden drei Grundschulen und eine Hauptschule zur Verfügung.

Wirtschaft

Am Wirtschaftsstandort Inden wurde im Jahr 2011 das größte Solarkraftwerk des gesamten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gebaut. Der Photovoltaik Park bringt es auf eine rechnerische Maximalleistung von 3,9 Megawatt. Er wurde auf einer ehemaligen Hausmülldeponie mit 16.236 Solarmodulen auf 10 Hektaren Fläche angelegt. Innerhalb von acht Wochen ließen die Unternehmen Rurenergie GmbH und F & S Solar Concept dieses Projekt entstehen. Weitere ansässige Firmen in der Gemeinde Inden sind beispielsweise der Containerdienst Hahn Transporte, die Firma RaTec Veranstaltungstechnik und die Firma Sound Design Werner Hosp.

Verkehrsanbindung

Die Gemeinde Inden ist über die Anschlussstelle Weisweiler/Eschweiler-Ost an die Bundesautobahn A4 in das deutsche Fernstraßennetz eingebunden. Darüber hinaus verläuft die Bundesstraße B56 durch das Gemeindegebiet, die allerdings teilweise stillgelegt wurde. Auf der Schiene werden in Inden nur noch Güter transportiert, einen Personenbahnhof gibt seit 1983 nicht mehr. Deshalb wird der öffentliche Nahverkehr ausschließlich mit Bussen abgewickelt. Es gibt beispielsweise Verbindungen in die Städte Kirchberg, Jülich, Krauthausen, Niederzier, Merken, Düren, Luchem, Langerwehe, Weisweiler und Eschweiler. Die nächstgelegenen Flughäfen befinden sich in Köln-Bonn und Düsseldorf.

Bei Fragen rund um das Thema Immobilienbewertung in der Region Eifel, im Kreis Düren und in Inden

kontaktieren Sie mich gern mit dem rechts befindlichen Kontaktformular oder per Telefon 0 22 61/ 28 80 24. Ich berate Sie selbstverständlich kostenlos über die Möglichkeiten, die ich Ihnen als Immobiliengutachter für Inden eröffnen kann.

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