Immobiliengutachter Essen

Als Immobiliengutachter bin ich in Essen mit der Immobilienbewertung beschäftigt und bewerte in Essen auch Mieten und Pachten.

Immobilienstandort Essen

Die Stadt Essen kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, sie ist aus dem bereits im Jahr 845 gegründeten, gleichnamigen Frauenstift hervorgegangen.

Essen

Dieter Schütz / pixelio.de

Aber auch heute macht Essen noch von sich reden. Im Jahr 2010 beispielsweise als Kulturhauptstadt Europas, stellvertretend für das ganze Ruhrgebiet, in dessen Zentrum Essen liegt. Es ist die viertgrößte Stadt von Nordrhein-Westfalen, aber gemäß Statistischem Bundesamt auch die grünste Stadt des Landes. Im Jahr 1896 überschritt Essen erstmals die Grenze der 100.000 Einwohner und wurde zur Großstadt. Der historische Höchststand wurde mit 749.193 Bürgern im Jahr 1962 erreicht. Essen war lange Zeit die fünftgrößte Stadt in Deutschland, erst im Jahr 1988 wurde sie von Frankfurt überholt. Heute liegt Essen im Bundesvergleich größenmäßig an neunter Stelle. Bis zum Jahr 2012 war die Bevölkerungsentwicklung rückläufig, seitdem steigen die Zahlen wieder an. Im Jahr 2013 wohnten 569.884 Menschen auf einer Fläche von 210,3 Quadratkilometern in Essen. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 2.710 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Immobilienpreise und Lagen in Essen

Dem aktuellen Mietspiegel der Plattform Wohnungsboerse.net entnehmen die Immobiliengutachter für die Stadt Essen einen durchschnittlichen Mietpreis von 6,05 Euro pro Quadratmeter. Die Preise in der Stadt sind seit dem Jahr 2011 kontinuierlich angestiegen. Eine Wohnung mit 60 Quadratmetern Fläche kostete im Jahr 2011 beispielsweise durchschnittlich noch 5,38 Euro, im Jahr 2012 musste man dafür bereits 5,46 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Bis zum Jahr 2013 ist der Preis dann nochmals auf 5,63 Euro gestiegen und aktuell hat er weiter bis auf 5,77 Euro pro Quadratmeter angezogen. Eine Wohnung mit 100 Quadratmetern Fläche kostete in Essen im Jahr 2011 noch 5,80 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2012 musste man dafür im Durchschnitt schon 5,81 Euro pro Quadratmeter bezahlen, bis 2013 ist der Preis noch deutlicher auf 6,31 Euro angestiegen. Aktuell hat der Preis für diese Wohnungsgröße nochmals zugelegt und liegt momentan bei 6,34 Euro. Die teuersten Wohnungen von Essen liegen im Stadtteil Heidhausen, dort zahlen die Mieter im Schnitt 9,05 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten wohnt man in Horst, wo eine Mietwohnung durchschnittlich nur 5,23 Euro kostet.

Sehenswertes in der kreisfreien Stadt Essen

Viele Bauwerke in Essen repräsentieren die lange Historie der Stadt. Ein Zeuge der mittelalterlichen Stadtgeschichte ist das Essener Münster mit der ältesten Madonnenfigur des gesamten christlichen Abendlandes. Jüngere Zeugen sind die zahlreichen Monumente der Industriekultur, das bekannteste ist die Zeche Zollverein, die als Meilenstein der Industriearchitektur sogar zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde. Dort ist auch das red dot Design Museum mit der größten Designausstellung der Welt angesiedelt. Kulturell hat sich die Stadt Essen außerdem mit dem Museum Folkwang einen Namen gemacht, hier kann man eine der weltweit renommiertesten Sammlungen moderner Kunst besichtigen. Ebenfalls einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht das von dem berühmten finnischen Architekten Alvar Aalto gestaltete Opernhaus. In der Innenstadt können die Besucher die Johanniskirche mit dem Burgplatz, das Atrium, die Domschatzkammer, das Bischofspalais, die Alte Synagoge und die Altkatholische Friedenskirche bewundern. Eine Vorreiterrolle spielte Essen im Jahr 1958 mit der ersten Fußgängerzone Deutschlands, der Kettwiger Straße. Mit geprägt hat das Stadtbild der Stadtbeigeordnete Robert Schmidt in den Jahren 1869 bis 1934. Er hat damals ein städtearchitektonisches Gegenbild zu den Berliner Mietskasernen entworfen, das sich noch heute in dreigeschossigen Gebäudekomplexen mit weitläufigen, grünen Innenhöfen widerspiegelt. Ein weiterer Beitrag zum grünen Image der Stadt ist der Grugapark, mit 70 Hektar Fläche einer der größten städtischen Parks in ganz Europa. Über dem Baldeneysee thront die hochherrschaftliche Villa Hügel, die der Industrielle Alfred Krupp als Familienwohnsitz erbaut hat. Heute werden dort Ausstellungen gezeigt.

Essen als Bildungsstandort

Die Bildung in Essen wird in erster Linie durch den Namen Folkwang repräsentiert. Bereits im Jahr 1927 gründete sich hier die Folkwang-Schule für Musik. Im Jahr 1929 kam die Fachschule für Gestaltung unter das Folkwang-Dach und erhielt im Jahr 1963 den Hochschulstatus. Im Jahr 1972 wurde die Gesamthochschule Essen gegründet und übernahm die bildenden Fächer, im Jahr 2007 gingen diese jedoch zurück an die Folkwang-Musikhochschule. Die heutige Folkwang Universität ist eine renommierte Kunsthochschule mit Hauptsitz in Essen und Dependancen in Bochum, Dortmund und Duisburg. Die Universität Duisburg-Essen, in der auch die Gesamthochschule Essen aufging, gehört zu den zehn größten Hochschulen der Bundesrepublik. Die größte private Hochschule Deutschlands FOM sitzt ebenfalls in Essen.

Essen als Wirtschaftsstandort

Die geschichtsträchtige Stadt Essen blickt auch auf ein reichhaltiges wirtschaftliches Erbe zurück. Zu Zeiten der Industrialisierung befand sich hier eines der bedeutendsten deutschen Zentren der Montanindustrie. Während des Strukturwandels verlagerte sich der wirtschaftliche Schwerpunkt der Stadt in den Dienstleistungssektor. Auch die weiterverarbeitende Industrie wuchs. Die einstige Krupp- und Kohlestadt Essen ist heute eine Verwaltungsmetropole. Darüber hinaus hat die deutsche Wirtschaft hier eines ihrer Entscheidungszentren. Von den 100 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands sitzen acht mit ihrer Konzernzentrale in Essen. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 81.074 pro Erwerbstätigem lag die Stadt im Jahr 2010 an zweiter Stelle im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2013 betrug die Kaufkraft pro Kopf in Essen 20.615 Euro. Zu den wichtigsten Arbeitgebern am Standort gehören so große Namen wie RWE und Thyssen Krupp, beides DAX Unternehmen. Weitere bekannte Großunternehmen mit Sitz in Essen sind beispielsweise Evonik, Steag, Hochtief, Aldi Nord, Karstadt, Deichmann, Medion und Schenker. Aber Essen ist auch ein Bankenstandort, alleine die Deutsche Bank beschäftigt hier rund 1.000 Mitarbeiter. Die Immobilienbranche wird durch Unternehmen wie GAGFAH, Allbau, Vivawest, Immeo, RAG Montan, Kölbl Kruse, Hochtief oder Mfi repräsentiert. Weitere wichtige Wirtschaftsfaktoren am Standort sind die Messe, der Einzelhandel und der Tourismus. Im Jahr 2012 gab es hier 1.376.566 Übernachtungen zu verzeichnen.

Verkehrsanbindung

Die Stadt Essen ist hervorragend an das deutsche Fernstraßennetz angebunden. Hier verlaufen die Bundesautobahnen A40, A42, A44 und A52. Darüber hinaus verläuft unmittelbar an der nördlichen Stadtgrenze die A2 mit der Anschlussstelle Essen/Gladbeck. Die Bundesstraßen, welche durch Essen führen, sind die B224, die B227 und die B231. Der Essener Hauptbahnhof bietet als ICE Fernbahnhof direkten Anschluss an zahlreiche Großstädte in Deutschland und Europa. Der öffentliche Nahverkehr wird ebenfalls über das Schienennetz abgewickelt, darüber hinaus kommen die Essener Bürger mit dem Bus oder der Straßenbahn an ihr Ziel. Der nächstgelegene internationale Flughafen liegt in Düsseldorf in etwa 30 Kilometern Entfernung von der Stadtmitte. Den Airport erreicht man über die Autobahn A52, die S-Bahn oder den Regional-Express. In Essen selbst gibt es den Flughafen Essen/Mülheim, der an der Stadtgrenze von Mülheim an der Ruhr liegt. Hier starten und landen vorwiegend private Kleinflugzeuge. Darüber hinaus verfügt Essen über einen Stadthafen, auf dem Güter wie Brennstoffe, chemische Produkte, Eisen und Stahl umgeschlagen werden.

Bei Fragen rund um das Thema Immobilienbewertung im Ruhrgebiet und in Essen

kontaktieren Sie mich gern mit dem rechten Kontaktformular oder per Telefon 0 22 61/ 28 80 24. Ich berate Sie selbstverständlich kostenlos über die Möglichkeiten, die ich Ihnen als Immobiliengutachter für Bochum eröffnen kann.

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