Immobiliengutachter Duisburg

Als Immobiliengutachter bin ich in Duisburg mit der Immobilienbewertung beschäftigt und bewerte in Duisburg auch Mieten und Pachten.

Immobilienstandort Duisburg

Die Stadt Duisburg liegt direkt am Zufluss der Ruhr in den Rhein, sie ist sowohl dem Ruhrgebiet als auch dem Niederrhein zugehörig.

Duisburg

Peter Hebgen / pixelio.de

Im Stadtteil Ruhrort liegt der weltweit größte Binnenhafen, der das Stadtbild entscheidend prägt. Aber auch die Eisen- und Stahlindustrie beherrschen das Bild von Duisburg, im optischen wie im übertragenen Sinne. Eine Besonderheit der Stadt ist die Tatsache, dass ein Drittel ihrer Bevölkerung unter dem Wasserspiegel des Rheins in Bergsenken lebt. Das Poldergebiet wird durch hohe Deiche und Grundwasserpumpwerke vor Überflutung geschützt. Duisburg ist die fünftgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen. Deutschlandweit liegt sie an Platz 15. Die Bevölkerungsentwicklung gestaltet sich aktuell jedoch rückläufig. Im Jahr 1903 wurde Duisburg erstmals durch überschreiten der Grenze von 100.000 Einwohnern zur Großstadt. Bereits im Jahr 1906 hatte sich diese Zahl nach mehreren Eingemeindungen verdoppelt. Eine weitere Verdopplung brachte das Jahr 1929 durch weitere Eingemeindungen mit sich. Der Höchststand wurde im Jahr 1975 mit 591.635 Einwohnern erreicht. Seitdem gehen die Zahlen zurück. Im Jahr 2013 lebten noch 486.855 Bürger in Duisburg. Bei einer Fläche von 232,8 Quadratkilometern entspricht das einer Bevölkerungsdichte von 2.091 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Immobilienpreise und Lagen in Duisburg

Dem aktuellen Mietspiegel der Plattform Wohnungsboerse.net entnehmen die Immobiliengutachter für die Stadt Duisburg einen durchschnittlichen Mietpreis von 5,33 Euro pro Quadratmeter. Die Preise in der Stadt sind seit dem Jahr 2011 kontinuierlich angestiegen. Eine Wohnung mit 60 Quadratmetern Fläche kostete im Jahr 2011 beispielsweise durchschnittlich noch 4,93 Euro, im Jahr 2012 musste man dafür bereits 4,94 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Bis zum Jahr 2013 ist der Preis dann nochmals auf 5,04 Euro gestiegen und aktuell hat er weiter bis auf 5,24 Euro pro Quadratmeter angezogen. Eine Wohnung mit 100 Quadratmetern Fläche kostete in Duisburg im Jahr 2011 noch 5,10 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2012 musste man dafür im Durchschnitt schon 5,20 Euro pro Quadratmeter bezahlen, bis 2013 ist der Preis noch weiter bis auf 5,39 Euro angestiegen. Aktuell hat der Preis für diese Wohnungsgröße nochmals zugelegt und liegt momentan bei 5,47 Euro. Die teuersten Wohnungen von Duisburg liegen im Stadtteil Mündelheim, dort zahlen die Mieter im Schnitt 6,61 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten wohnt man in Bruckhausen, wo eine Mietwohnung durchschnittlich nur 4,45 Euro kostet.

Sehenswertes in der kreisfreien Stadt Duisburg

In Duisburg gibt es zahlreiche Industriekultur-Stätten, einige davon sind Teil der Route der Industriekultur. Zu den wichtigsten Attraktionen in diesem Bereich gehören der Hafenstadtteil Ruhrort, der Landschaftspark Duisburg-Nord und der Innenhafen. Die Stadt hat aber auch zahlreiche historische Bauwerke zu bieten. Die Salvatorkirche wurde im Jahr 1415 dort erbaut, wo schon im 9. Jahrhundert eine Kirche stand, die jedoch im 13. Jahrhundert niederbrannte. Die klassizistische Marienkirche stammt aus dem Jahr 1802, auch an ihrem Platz stand vorher eine Vorgängerkirche aus dem Jahr 1153. Das älteste Wohngebäude der Stadt Duisburg ist das Dreigiebelhaus am Rande des Innenhafens. Es stammt aus dem Jahr 1536. Das Theater Duisburg wurde im Jahr 1912 nach einem Entwurf von Martin Dülfer errichtet und ist heute das kulturelle Zentrum der Stadt. Aber auch einige interessante Museen hat die Ruhrmetropole zu bieten. Das Zentrum Internationaler Skulptur im Wilhelm-Lehmbruck-Museum ist eine in ganz Europa einzigartige Sammlung moderner Bildhauerei. Im angeschlossenen Kant-Park findet sich zudem ein öffentlicher Skulpturenpark, in dem über 40 Plastiken zu sehen sind. In der angrenzenden Fußgängerzone geht es mit der Brunnenmeile und von Künstlern gestalteten U-Bahn-Stationen weiter. Ein besonders auffälliges Kunstobjekt, das bereits zum Wahrzeichen von Duisburg geworden ist, stellt der sogenannte Lebensretter-Brunnen dar. Diesen Brunnen schmückt eine rotierende Plattform, die der Künstler Jean Tinguely aus Schrotteilen erschaffen hat. Darauf thront eine poppige Skulptur seiner Ehefrau Niki de Saint Phalle. Im ehemaligen Getreidespeicher des Innenhafens ist das Museum Küppersmühle untergebracht, wo es moderne Kunst zu besichtigen gibt. Am gleichen Ort befindet sich auch das Kultur- und Stadthistorische Museum. Im Stadtteil Ruhrort kann man im einstigen Jugendstilbad das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt besuchen.

Duisburg als Bildungsstandort

In Duisburg lernen die Schüler an 88 Grundschulen, 20 Hauptschulen, 10 Realschulen, 13 Gesamtschulen, 13 Gymnasien und 15 Förderschulen. An der Universität Duisburg-Essen studieren insgesamt mehr als 30.000 Kommilitonen, sie gehört damit zu den größten des Bundeslandes. Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen unterhält ebenfalls eine Dependance in Duisburg. Die hiesige Musikhochschule ist eine Abteilung der Folkwang Hochschule. Außerdem gibt es in Duisburg die Bildungseinrichtungen Deutsche Angestellten Akademie, Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie, FOM Hochschule und das Psychotherapeutische Institut Bergerhausen. Das Konfuzius-Institut ist eine der Universität angegliederte Bildungseinrichtung der Volksrepublik China.

Duisburg als Wirtschaftsstandort

Wirtschaftlich wird Duisburg von seinem Hafen, der Eisen- und der Stahlindustrie geprägt. Beinahe die Hälfte des Roheisens und ein Drittel des Rohstahls, welche in Deutschland erzeugt werden, stammt aus den acht hiesigen Hochöfen, den einzig verbliebenen des gesamten Ruhrgebiets. Die Stadt ist noch heute das wichtigste Zentrum der Stahlindustrie in ganz Mitteleuropa. Von den einstmals rund 70.000 Stahlarbeitern sind jedoch nur noch etwa 16.000 übrig geblieben. Die günstige geografische Lage zwischen dem Ruhrgebiet und der Rheinschiene hat auch zahlreiche Logistikunternehmen angelockt, diese Branche ist zu einem der wichtigsten ökonomischen Standbeine Duisburgs geworden. Auf dem ehemaligen Standort des Krupp-Stahlwerkes ist beispielsweise das internationale Logistikzentrum Logport entstanden. Des Weiteren sind Unternehmen der chemischen Industrie, der Papierindustrie, des Maschinenbaus, der Lebensmittelbranche und Hersteller von Präzisionsinstrumenten in Duisburg angesiedelt. Darüber hinaus hat die Stadt sich zu einer Hochburg der Callcenter entwickelt, bekannte Firmen wie die Deutsche Bahn, die Targo Bank und die Dresdner Bank betreiben hier ihre Servicecenter. Etwa 5.000 Beschäftigte arbeiten in diesem Bereich. Weitere Unternehmen am Standort sind Klöckner & Co, Thyssen Krupp Steel, Kühne & Nagel, DB Schenker Rail, Rhenus, alltours Flugreisen, Siemens Power Generation, Infineon Technologies und Intel Mobile Communications.

Verkehrsanbindung

Die Stadt Duisburg ist ein Verkehrsknotenpunkt mit europaweiter Bedeutung. Hier verlaufen die Bundesautobahnen A3, A40, A42, A59, A57 und A524. Außerdem die Bundesstraßen B8, B57, B60, B231 und B288. Der Hauptbahnhof von Duisburg verfügt über internationale Fern- und ICE-Verbindungen, beispielsweise nach Amsterdam, Berlin, Basel oder München. Der öffentliche Nahverkehr wird durch Busse und Bahnen bedient. Der Hafen von Duisburg besitzt Seehafen-Status, dort legen Schiffe in Richtung Vorderer Orient, Afrika und Europa ab. Der internationale Flughafen Düsseldorf Airport liegt unmittelbar hinter der Stadtgrenze von Duisburg und ist auf der Schiene in nur sieben Minuten vom Hauptbahnhof aus zu erreichen.

Bei Fragen rund um das Thema Immobilienbewertung im Ruhrgebiet und in Duisburg

kontaktieren Sie mich gern mit dem rechten Kontaktformular oder per Telefon 0 22 61/ 28 80 24. Ich berate Sie selbstverständlich kostenlos über die Möglichkeiten, die ich Ihnen als Immobiliengutachter für Bochum eröffnen kann.

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