Immobiliengutachter Krefeld

Als Immobiliengutachter bin ich in Krefeld mit der Immobilienbewertung beschäftigt und bewerte in Krefeld auch Mieten und Pachten.

Immobilienstandort Krefeld

Krefeld liegt am Niederrhein und gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr.

Krefeld

Dieter Schütz / pixelio.de

Somit ist die Stadt ein Teil des größten polyzentrischen Verdichtungsraumes von ganz Deutschland. Man nennt Krefeld auch ‚Samt- und Seidenstadt‘, dieser Beiname geht auf die Seidenstoffproduktion im 18. und 19. Jahrhundert zurück. Die Stadt liegt in der Niederrheinischen Tiefebene, seitdem der Stadtteil Linn eingemeindet wurde, zieht sich das Stadtgebiet bis an den Rhein heran. Insgesamt teilt sich Krefeld in 19 Stadtteile auf. Krefeld wurde bereits im Jahr 1890 zur Großstadt, als die Bevölkerung erstmals die Grenze der 100.000 Einwohner überschritt. Ihren historischen Höchststand hatte die Einwohnerzahl im Jahr 1994, als rund 250.000 Bürger in der Stadt lebten. Im Jahr 2013 wohnten hier 222.058 Menschen auf einer Fläche von 137,75 Quadratkilometern. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 1.612 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Immobilienpreise und Lagen in Krefeld

Dem aktuellen Mietspiegel der Plattform Wohnungsboerse.net entnehmen die Immobiliengutachter für die Stadt Krefeld einen durchschnittlichen Mietpreis von 6,30 Euro pro Quadratmeter. Die Preise in der Stadt sind seit dem Jahr 2011 kontinuierlich gestiegen. Eine Wohnung mit 60 Quadratmetern Fläche kostete im Jahr 2011 beispielsweise durchschnittlich noch 5,52 Euro, im Jahr 2012 musste man dafür bereits 5,58 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Bis zum Jahr 2013 stieg der Preis noch weiter auf 5,90 Euro an. Danach hat der Durchschnittspreis für diese Wohnungsgröße nochmals angezogen und liegt aktuell bei 6,08 Euro pro Quadratmeter. Eine Wohnung mit 100 Quadratmetern Fläche kostete in Krefeld im Jahr 2011 noch 5,57 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2012 musste man dafür im Durchschnitt schon 5,82 Euro pro Quadratmeter bezahlen, bis 2013 ist der Preis dann noch weiter auf 6,25 Euro gestiegen. Aktuell hat der Preis für diese Wohnungsgröße etwas nachgegeben und liegt momentan nur noch bei 6,14 Euro. Die teuersten Wohnungen von Krefeld liegen im Stadtteil Forstwald, dort zahlen die Mieter im Schnitt 8,62 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten wohnt man in Benrad-Nord, wo eine Mietwohnung durchschnittlich nur 5,23 Euro kostet.

Sehenswertes in der kreisfreien Stadt Krefeld

Krefeld war im Zweiten Weltkrieg der Schauplatz umfangreicher Zerstörungen. Zwar wurde die Stadt in der Nachkriegszeit rasch wieder aufgebaut, doch berücksichtigten die Verantwortlichen dabei nicht immer die historische Bausubstanz. Lediglich im Süden und in der Weststadt sind vollständige Straßenzüge erhalten geblieben, in denen man noch heute die prächtigen Hausfassaden aus der Zeit der Belle Epoque bewundern kann. Aber Krefeld hat seinen Besuchern noch weitere interessante Bauwerke zu bieten. Die Wasserburg Linn (s. Bild) liegt im gleichnamigen Stadtteil und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Heute beherbergt sie ein Museum. Aus der gleichen Zeit stammt die Burganlage des Hauses Rath im Stadtteil Elfrath. Der Komplex gilt als das älteste profane Bauwerk der Stadt. Die ehemaligen Turmwindmühlen Geismühle, Egelsbergmühle und Elfrather Mühle sind ebenfalls einen Besuch wert. Darüber hinaus gibt es in Krefeld noch einige interessante sakrale Bauwerke. Die Mennonitenkirche mit ihrem eindrucksvollen Portal wurde im Jahr 1696 errichtet. Die St. Dionysius Kirche wurde im Jahr 1755 fertiggestellt, erhielt aber erst 1769 ihren Turm. Sie wurde später noch erweitert. Das bekannteste Gebäude und Wahrzeichen der Stadt Krefeld ist das Rathaus. Erbaut wurde es im Jahr 1794 im Stil des rheinischen Klassizismus als Stadtpalais der Familie von der Leyen. Die beiden Ausflugsschlösschen Haus Sollbrüggen und Haus Greiffenhorst in den gleichnamigen Parks sind ebenfalls eine Besichtigung wert. In der historischen Villa Merländer ist heute eine Gedenkstätte für die Opfer der NS-Zeit untergebracht. Sie war einst das Wohnhaus des jüdischen Kaufmannes Richard Merländer, der in Treblinka umgekommen ist.

Krefeld als Bildungsstandort

Krefeld ist der Hauptsitz der Hochschule Niederrhein, die aus einem Zusammenschluss aus insgesamt 13 Fach- und Ingenieurschulen entstanden ist. Die verschiedenen Fachbereiche der Hochschule sind in mehreren Städten angesiedelt. Am Hauptsitz werden die Fächer Chemie, Design, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheitswesen gelehrt. Außerdem sitzt das Deutsche Modeinstitut seit dem Jahr 2004 in Krefeld.

Krefeld als Wirtschaftsstandort

Während früher die Textilindustrie vorherrschte, liegen die wirtschaftlichen Schwerpunkte Krefelds heute in den Bereichen Chemie, Metall, Maschinenbau und Fahrzeugbau. In der chemischen Industrie der Stadt sind rund 8.000 Mitarbeiter beschäftigt, zu den wichtigsten Arbeitgebern der Branche zählen die Evonik Industries AG, die Alberdingk Boley GmbH, Henkel und das Dreiring Werk. Im Bereich Metall ist vor allem die Thyssen Krupp Nirosta GmbH zu nennen, deren Unternehmenssitz sich in Krefeld befindet. Die Elektronikindustrie ist am Standort hauptsächlich mit dem Kabelkonfektionär CIS Electronic vertreten. Für den Maschinenbau in Krefeld steht vor allem der Name WUMAG texroll. Der Fahrzeugbau wird in der Stadt mit etwa 700 Mitarbeitern durch das ICE Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn repräsentiert. Weitere relevante Namen dieser Branche sind Siemens Mobility und Dulevo. Das Standortmarketing der Stadt Krefeld versucht gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein auch den ehemals so bedeutenden Textilsektor am Leben zu erhalten. Aus diesem Grund wurde eigens das Kompetenznetzwerk teXellence gegründet. Von den insgesamt etwa 84.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Krefeld arbeiten zirka 30 Prozent im verarbeitenden Gewerbe. Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2010 bei 9 Prozent.

Verkehrsanbindung

Nach Krefeld kann man über die Bundesautobahn A57 fahren, die von Köln ins niederländische Nimwegen verläuft. Über diese Autobahn können im Süden auch die A44 von Aachen nach Kassel und im Norden die A40 von Venlo nach Dortmund erreicht werden. Durch das Stadtgebiet von Krefeld verlaufen außerdem die Bundesstraßen B9, B57, B288 und B509. Vom Hauptbahnhof aus können die Städte Aachen, Mönchengladbach, Kleve und Düsseldorf angefahren werden. Der Hauptbahnhof von Düsseldorf ist der nächstgelegene ICE-Bahnhof, in der Landeshauptstadt liegt auch der nächste internationale Flughafen. Düsseldorf liegt in etwa 20 Kilometern Entfernung. Im Krefelder Stadtteil Traar gibt es zudem den Flugplatz Krefeld-Egelsberg. Im Stadtgebiet bringen die Stadtbahn, die Rheinbahn und die Straßenbahn die Bürger an ihr Ziel. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Stadtbusnetz.

Bei Fragen rund um das Thema Immobilienbewertung am Niederrhein und in Krefeld

kontaktieren Sie mich gern mit dem rechten Kontaktformular oder per Telefon 0 22 61/ 28 80 24. Ich berate Sie selbstverständlich kostenlos über die Möglichkeiten, die ich Ihnen als Immobiliengutachter für Krefeld eröffnen kann.

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