Immobiliengutachter Dortmund

Als Immobiliengutachter bin ich in Dortmund mit der Immobilienbewertung beschäftigt und bewerte in Dortmund auch Mieten und Pachten.

Immobilienstandort Dortmund

Dortmund ist die bevölkerungsreichste Stadt im Ruhrgebiet und das Wirtschafts- und Handelszentrum der Region.

Dortmund

hamafi / pixelio.de

Überregionale Bekanntheit genießt der Fußballverein der Stadt Borussia Dortmund. Auch die Unionbrauerei mit dem Dortmunder U ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Mit dem Westenhellweg hat Dortmund die am meisten frequentierte Einkaufsstraße von ganz Deutschland zu bieten. Aber auch die Westfalenhalle ist eines der Markenzeichen der Stadt. Dortmund liegt im Zentrum des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Hier befindet man sich im Südwesten der Westfälischen Bucht, am Übergang der Norddeutschen Tiefebene zur Deutschen Mittelgebirgsschwelle. Die Metropolregion Rhein-Ruhr ist das fünfgrößte Ballungsgebiet Europas und hat etwa 10 Millionen Einwohner. In Dortmund zählte man im Jahr 2013 weniger Einwohner als im Vorjahr, mit 575.944 Bürgern ist die Stadt im Vergleich zum Höchststand von 1965 um 12 Prozent geschrumpft. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt 2.052 Einwohner pro Quadratkilometer. Im Stadtgebiet schwanken die Werte jedoch erheblich, die dichteste Bevölkerung misst man in der Innenstadt. Gemäß einem Vergleich aus dem Jahr 2006 betrug die Dichte damals in Syburg nur 2.900 Einwohner pro Quadratkilometer, während der Bezirk Nordmarkt-Südost eine Zahl von 43.200 Einwohnern pro Quadratkilometer erreichte.

Immobilienpreise und Lagen in Dortmund

Dem aktuellen Mietspiegel der Plattform Wohnungsboerse.net entnehmen die Immobiliengutachter für die Stadt Dortmund einen durchschnittlichen Mietpreis von 6,26 Euro pro Quadratmeter. Die Preise in der Stadt sind seit dem Jahr 2011 kontinuierlich angestiegen. Eine Wohnung mit 60 Quadratmetern Fläche kostete im Jahr 2011 beispielsweise durchschnittlich noch 5,10 Euro, im Jahr 2012 musste man dafür bereits 5,28 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Bis zum Jahr 2013 ist der Preis dann nochmals auf 5,54 Euro gestiegen und aktuell hat er weiter bis auf 5,92 Euro pro Quadratmeter angezogen. Eine Wohnung mit 100 Quadratmetern Fläche kostete in Dortmund im Jahr 2011 noch 5,74 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2012 musste man dafür im Durchschnitt schon 5,86 Euro pro Quadratmeter bezahlen, bis 2013 ist der Preis noch weiter bis auf 6,25 Euro angestiegen. Aktuell hat der Preis für diese Wohnungsgröße nochmals zugelegt und liegt momentan bei 6,75 Euro. Die teuersten Wohnungen von Dortmund liegen im Stadtteil Loh, dort zahlen die Mieter im Schnitt 18,75 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten wohnt man in Scharnhorst, wo eine Mietwohnung durchschnittlich nur 4,77 Euro kostet.

Sehenswertes in der kreisfreien Stadt Dortmund

Neben dem Fußballverein Borussia Dortmund mit seiner Spielstätte Signal Iduna Park kann das Dortmunder U als Wahrzeichen der Stadt angesehen werden. Eines der bekanntesten sakralen Gebäude ist gleichzeitig auch eine der ältesten Kirchen in Dortmund, die Reinoldikirche, deren ältester Teil aus dem 13. Jahrhundert stammt. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der Florianturm, der im Jahr 1959 zur Bundesgartenschau gebaut wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stadtzentrum von Dortmund zu 95 Prozent zerstört. Dennoch sind einige historische Bauwerke aus der 1125jährigen Stadtgeschichte erhalten geblieben. Die ehemalige Stadtbefestigung ist in Teilen bis heute zu erkennen. Das Alte Stadthaus im Stil der Neurenaissance aus dem Jahr 1899 war zwar ebenfalls von den Zerstörungen des Krieges betroffen, ist aber erhalten. Das Haus hat Baujahr und Stil mit dem Alten Hafenamt gemeinsam, wo heute die Wasserschutzpolizei residiert. Das Vehoff Haus steht nach zwei Wiederaufbauten auch noch an seinem Platz. Errichtet im Jahr 1607 fiel es im Jahr 1905 einem Brand zum Opfer und wurde wieder aufgebaut. Im Krieg wurde es nochmals zerstört, aber in Originalhöhe nach den historischen Plänen nochmals aufgebaut. Das Stadtbild von Dortmund wird aber auch durch die vielen Hochhäuser geprägt. Zusammen mit den mittelalterlichen Kirchen St. Petri und St. Reinoldi formen diese die Skyline der Stadt. In Dortmund können außerdem einige interessante Industriedenkmäler besichtigt werden. Die Kokerei Hansa gehört beispielsweise zur Route der Industriekultur. Die Alte Kolonie Eving ist eine einstige Arbeitersiedlung, die im Jahr 1899 von der Zeche Vereinigte Stein und Hardenberg errichtet wurde. Im Besucherbergwerkt Graf Wittekind kann man sich einen Einblick in die Anfänge des Bergbaus der Region verschaffen.

Dortmund als Bildungsstandort

In Dortmund studieren mehr als 40.000 Kommilitonen an sechs Hochschulen. Dadurch kann die Stadt als bedeutender Wissenschafts- und Hochtechnologiestandort angesehen werden. Man studiert hier an der Technischen Universität Dortmund, an der Pädagogischen Hochschule Ruhr oder an der Fachhochschule Dortmund. Die Werkkunstschule Dortmund ist eine höhere Fachschule und die Essener FOM Hochschule für Oekonomie & Management unterhält hier ein Studienzentrum. Außerdem gibt es in Dortmund einen Standort der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen. Die International School of Management ist eine private Bildungseinrichtung, ebenso wie das IT-Center Dortmund. Die Hochschule für Musik Detmold und die Folkwang Universität der Künste Essen unterhalten ebenfalls Dependancen in Dortmund.

Dortmund als Wirtschaftsstandort

Von der einstmals bedeutenden Industriemetropole entwickelte sich Dortmund zum Dienstleistungs- und Technologiestandort. Während früher die Bereiche Stahl, Kohle und Brauerei den Standort prägten, ist die Stadt heute zum Zentrum des Einzelhandels und der Versicherungswirtschaft geworden. Die Sparten Logistik und Hochtechnologie entwickeln sich noch und verleihen der Stadt ein hohes Wachstumspotential. Das verkehrsgünstig gelegene ehemalige Firmengelände der Dortmunder Union wird neu besiedelt, Logistik und Handel haben hier die Oberhand gewonnen. Im Bereich der Mikrosystemtechnik ist Dortmund zum größten deutschen Zentrum geworden, 26 Unternehmen mit rund 1.700 Beschäftigten sind hier ansässig. Ein Beispiel dafür ist die MST.factory auf dem ehemaligen Hüttenstandort Phoenix-West, das Dortmunder Zentrum für Mikro- und Nanotechnologie. Es gibt in Dortmund aber auch noch Unternehmen, welche die einstige Tradition des Maschinen- und Anlagenbaus in der Stadt fortführen. Dazu gehören beispielsweise Die ThyssenKrupp AG, die KHS GmbH, Orenstein & Koppel und die Maschinenfabrik Rothe Erde. Von der Tradition der Braukunst ist in Dortmund hingegen nur noch eine Brauerei übrig geblieben. Während die Bierstadt den Braumarkt fast 50 Jahre lang völlig beherrschte, gibt es heute nur noch die Dortmunder Actien Brauerei DAB. Das wirtschaftliche Potential Dortmunds wird trotz hoher Arbeitslosenzahlen positiv eingeschätzt. Die Zeitschrift Capital sah Dortmund als die Stadt mit den besten wirtschaftlichen Aussichten im Ruhrgebiet bis 2013. Und das Handelsblatt hat Dortmund bereits in seinem Zukunftsatlas des Jahres 2004 als stillen Star bezeichnet. Einer der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt ist die RWE AG. Auch die Versicherungsunternehmen Continentale, Signal Iduna und Volkswohl Bund gehören dazu. Weitere bekannte Unternehmen sind adesso AG, Zalando GmbH, das europäische Zentrallager von Ikea, Boehringer Ingelheim microParts GmbH, Caterpillar, Mercedes-Benz Minibus und Rewe Dortmund Großhandel eG.

Verkehrsanbindung

Dortmund stellt einen der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte von Westfalen dar. Die sechs Bundesautobahnen A1 von Bremen nach Köln, A2 von Oberhausen nach Berlin, A40 von Dortmund nach Venlo, A42 von Dortmund nach Kamp-Lintfort, A44 von Aachen nach Kassel und A45 von Dortmund nach Aschaffenburg verlaufen hier. Außerdem die vier Bundesstraßen B1, B54, B235 und B236. Der Hauptbahnhof ist ein ICE Fernbahnhof und fertigt etwa 41 Millionen Fahrgäste im Jahr ab. Der Flughafen Dortmund ist der viertgrößte Verkehrsflughafen des Bundeslandes. Zum nächstgelegenen internationalen Flughafen in Düsseldorf benötigt man von Dortmund aus etwa eine Stunde Fahrtzeit. Die Stadt Dortmund hat den größten Kanalhafen von Europa, der nach dem Strukturwandel aber seine einstige Bedeutung eingebüßt hat.

Bei Fragen rund um das Thema Immobilienbewertung im Ruhrgebiet und in Dortmund

kontaktieren Sie mich gern mit dem rechten Kontaktformular oder per Telefon 0 22 61/ 28 80 24. Ich berate Sie selbstverständlich kostenlos über die Möglichkeiten, die ich Ihnen als Immobiliengutachter für Bochum eröffnen kann.

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