Immobiliengutachter Lindlar

Als Immobiliengutachter bin ich in Lindlar mit der Immobilienbewertung beschäftigt und bewerte in Lindlar auch Mieten und Pachten.

Immobilienstandort Lindlar

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: 21.038 (Stand: Ende 2013)

Die Gemeinde Lindlar gehört zum Oberbergischen Kreis des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und liegt etwa 30 Kilometer im Osten der Stadt Köln.

Lindlar

Thomas Max Müller / pixelio.de

Geografisch befindet man sich hier inmitten des Bergischen Landes. In den Landschaften um Lindlar herum wechseln sich trockene Höhen mit feuchten Flusstälern ab. Zur Gemeinde gehören auch die Orte Frielingsdorf, Linde, Hohkeppel, Schmitzhöhe und Kappellensüng/Hartegasse. Die Bevölkerung wuchs bis zur Jahrtausendwende kontinuierlich, bis zum Jahr 2007 stagnierte die Einwohnerzahl dann um den Wert von 22.500 herum. Seit 2008 entwickeln sich die Zahlen leicht rückläufig. Während im Jahr 2007 noch 22.528 Menschen in der Gemeinde Lindlar wohnten, gab es 2008 nur noch 22.328 Bürger. Im Jahr 2011 war die Zahl auf 21.708 zurückgegangen und im Jahr 2012 nochmals auf 21.071 Einwohner. Der letzte Stand von 2013 zeigt einen weiteren Bevölkerungsschwund an.

Immobilienpreise und Lagen in Lindlar

Dem aktuellen Mietspiegel der Plattform Wohnungsboerse.net entnehmen die Immobiliengutachter für die Gemeinde Lindlar einen durchschnittlichen Mietpreis von 5,53 Euro pro Quadratmeter. Die Preise in der Gemeinde unterlagen seit dem Jahr 2011 einigen Schwankungen, sowohl nach oben als auch nach unten. Eine Wohnung mit 60 Quadratmetern Fläche kostete im Jahr 2011 beispielsweise durchschnittlich noch 5,88 Euro. Das Jahr 2012 brachte einen leichten Preisabfall auf 5,85 Euro mit sich. Im Jahr 2013 hat der Preis dann aber wieder angezogen und lag schließlich bei 6,09 Euro. Danach ist der Durchschnittspreis für diese Wohnungsgröße noch einmal etwas gestiegen und liegt aktuell bei 6,16 Euro pro Quadratmeter. Eine Wohnung mit 100 Quadratmetern Fläche kostete in Lindlar im Jahr 2011 noch 5,51 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2012 hat der Preis bis auf 5,42 Euro nachgegeben, im Jahr 2013 lag der Preis dann sogar nur noch bei 5,34 Euro pro Quadratmeter. Aktuell gab es einen weiteren Preisverfall, für eine Wohnung dieser Größe muss man jetzt nur noch 5,17 Euro bezahlen.

Kultur und Bildung

Als Tourismusgemeinde hat Lindlar nicht nur einen hohen Freizeitwert, sondern auch viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Lindlar selbst, sowie Hohkeppel und Lind, haben historische Ortskerne, die eine Besichtigung wert sind. Am Marktplatz von Lindlar stehen beispielsweise das Alte Amtshaus aus dem 18. Jahrhundert und das Haus Prinz, ein Fachwerkhaus aus der Zeit um 1750. Weitere sehenswerte Gebäude sind die Schmiede Lamsfuß aus dem 18. Jahrhundert, das 1477 erstmals erwähnte Amtsgericht Lindlar, die Alte Winterschule, das Haus Kelleter, das Haus Plietz, das Haus Gronewald, der Ratssaal Alte Schule und das Haus Willmer. Entlang der reizvollen Wanderwege durch das Oberbergische Land sieht man zahlreiche kleine Kapellen und Wegkreuze, die unter Denkmalschutz stehen. Die ehemalige Wasserburg Eibach aus dem 14. Jahrhundert ist heute nur noch als Ruine zu besichtigen. Ebenso die Burg Neuenberg aus dem 12. Jahrhundert. Eine weitere sehenswerte Ruine ist die einstige Burg Unterheiligenhoven, die aus dem 15. Jahrhundert stammt. Das Schloss Heiligenhoven ist hingegen gut erhalten, der herrliche Schlosspark ist der Öffentlichkeit zugänglich. Die ehemalige Burg fand bereits im Jahr 1363 erste Erwähnung. Auch eine ehemalige Burg ist das Wasserschloss Georghausen, in dem heute ein Golfclub mit Restaurant untergebracht ist. Der Ort und die Burg Georghausen wurden im Jahr 1466 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zu den sakralen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Lindlar gehört die katholische Pfarrkirche St. Severin aus dem 12. Jahrhundert. Weitere historische Kirchenbauten finden sich in den Ortsteilen Hohkeppel und Linde. Für die allgemeine Bildung der Schüler der Gemeinde Lindlar sorgen sechs Grundschulen, eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium. Ergänzt wird das Bildungsangebot durch eine Sonderschule für Lernbehinderte.

Wirtschaft

Die wirtschaftliche Blütezeit des Standortes Lindlar begann bereits im 16. Jahrhundert, die Landwirtschaft und das Steinhauergewerbe stellten damals lukrative Einnahmequellen für die Gemeindebevölkerung dar. Aber auch die Eisenindustrie und der Bergbau florierten bis ins 19. Jahrhundert hinein. Einen großen Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung Lindlars hatte der Abbau von Grauwacke, der dort bereits seit über tausend Jahren betrieben wird. Während dieser Wirtschaftszweig hier früher wichtigster Arbeitgeber war, gibt es heute nur noch drei Betriebe, die Grauwacke abbauen. Auch die Stahlindustrie spielte wirtschaftlich in der Region früher eine kardinale Rolle. Bis heute gibt es im Leppetal bedeutende Betriebe der Stahlindustrie, die zum Teil weltweit agieren. Eines der wichtigsten dieser Unternehmen ist die Firma Schmidt & Clemens.

Verkehrsanbindung

Die Gemeinde Lindlar ist durch die nahe Autobahn A4 von Köln nach Olpe in das deutsche Fernstraßennetz eingebunden. Die Anschlussstelle Engelskirchen liegt etwa sieben Kilometer entfernt, die Anschlussstelle Overath-Untereschbach erreicht man nach etwa 15 Kilometer Wegstrecke. Lindlar selbst besitzt keinen Bahnhof mehr, die nächstgelegene Zustiegsmöglichkeit liegt in Engelskirchen. Der öffentliche Nahverkehr wird mit Bussen abgewickelt. So haben die Bürger Anschluss an die Städte Gummersbach, Remshagen, Engelskirchen, Wipperfürth und Bergisch Gladbach. Der nächstgelegene Flughafen ist Köln/Bonn.

Bei Fragen rund um das Thema Immobilienbewertung im Bergischen Land, im Oberbergischen Kreis und in Lindlar

kontaktieren Sie mich gern mit dem rechten Kontaktformular oder per Telefon 0 22 61/ 28 80 24. Ich berate Sie selbstverständlich kostenlos über die Möglichkeiten, die ich Ihnen als Immobiliengutachter für Lindlar eröffnen kann.

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