Immobiliengutachter Kalkar

Als Immobiliengutachter bin ich in Kalkar mit der Immobilienbewertung beschäftigt und bewerte in Kalkar auch Mieten und Pachten.

Immobilienstandort Kalkar

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: 13.670 (Stand: 2013)

Kalkar gehört zum Kreis Kleve des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und liegt am unteren Niederrhein. Die Stadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, sie wurde im Jahre 1230 gegründet und erhielt 1242 die Stadtrechte.

Kalkar

Dieter Schütz / pixelio.de

Das mittelalterliche Stadtbild zeugt noch heute von dieser Historie. Kalkar ist Teil des deutsch-niederländischen Zweckverbandes Euregio Rhein-Waal. Das Stadtgebiet hat im Ortsteil Niedermörmter Anteil am Naturschutzgebiet Reeser Schanz. Geografisch liegt Kalkar in der Rheinniederung, die 88 Quadratkilometer große Stadtfläche erstreckt sich zwischen dem Niederrheinischen Höhenzug und dem Rhein. Überregional bekannt geworden ist die Stadt in den 1980er Jahren durch den sogenannten Schnellen Brüter. Das umstrittene Kernkraftwerk wurde zwar gebaut, jedoch nie in Betrieb genommen. Heute gibt es auf dem Gelände einen Freizeitpark. Die Bevölkerung von Kalkar unterlag bis zum Jahr 2005 einem zwar langsamen, aber stetigen Wachstum. Seit 2010 stagnieren die Zahlen jedoch. Damals lebten hier 13.829 Menschen, im Jahr 2011 hatte die Stadt 13.791 Einwohner. 2012 gab es 13.727 Kalkarer Bürger und der letzte Stand aus dem Jahr 2013 nennt die Zahl von 13.670 Einwohnern.

Immobilienpreise und Lagen in Kalkar

Dem aktuellen Mietspiegel der Plattform Wohnungsboerse.net entnehmen die Immobiliengutachter für die Stadt Kalkar einen durchschnittlichen Mietpreis von 5,54 Euro pro Quadratmeter. Die Preise in der Stadt entwickeln sich seit dem Jahr 2011 tendenziell nach unten. Eine Wohnung mit 60 Quadratmetern Fläche kostete im Jahr 2011 beispielsweise durchschnittlich noch 5,50 Euro, bis zum Jahr 2013 ist der Preis für diese Wohnungsgröße auf 5,46 Euro gesunken. Aktuell hat der durchschnittliche Quadratmeterpreis nochmals nachgegeben, er liegt derzeit bei 5,32 Euro. Eine Wohnung mit 100 Quadratmetern Fläche kostete in der Stadt Kalkar im Jahr 2011 noch 5,85 Euro pro Quadratmeter, im Jahr 2013 ist der Preis dann jedoch bis auf 5,10 Euro pro Quadratmeter abgesunken. Der aktuelle Wert zeigt einen erneuten Einbruch, der Preis für diese Wohnungsgröße hat sich noch weiter bis auf 4,89 Euro verringert.

Kultur und Bildung

Die mittelalterliche Innenstadt von Kalkar hat architektonisch interessierten Besuchern so einiges zu bieten. Die St. Nikolai Kirche beherbergt Altäre und Skulpturen, die zu den bedeutendsten Artefakten aus der Zeit um 1500 in Deutschland zählen. Sie ist im Stile der Spätgotik und Frührenaissance gebaut. Die evangelische Kirche Kesselstraße wurde 1697 geweiht und beeindruckt vor allem durch ihren Zwiebelturm aus dem Jahre 1898. Ihre Orgel stammt von 1781. Das im Jahre 1550 erbaute Ulft´sche Haus steht am Kirchplatz und ist insbesondere wegen seiner gotischen Wand- und Deckenmalereien sehenswert. Die im Jahre 1771 fertiggestellte Lohmühle wurde in den 1990er Jahren restauriert und ist noch heute funktionsfähig. Die Stadtwindmühle ist die größte Mühle am Niederrhein. Ansonsten lohnt ein Gang über den mittelalterlichen Marktplatz mit dem Rathaus und dem Städtischen Museum. Auch der weiter nördlich gelegene Beginenhof ist sehenswert. In den Stadtteilen gibt es weitere mittelalterliche Gebäude zu besichtigen. Dazu gehören die Stiftskirche St. Clemens in Wissel aus dem 12. Jahrhundert, St. Peter und Paul in Grieth aus dem 15. Jahrhundert, die St. Antonius Kirche in Hanselaer aus der gleichen Zeit und die Burg Boetzelaer in Appeldorn aus dem 13. Jahrhundert. Für die allgemeine Bildung der Schüler stehen in der Stadt Kalkar drei Grundschulen, eine Hauptschule, eine Realschule, eine Gesamtschule und ein Gymnasium zur Verfügung. Eine Förderschule rundet das allgemeine Bildungsangebot des Standortes ab.

Wirtschaft

Zwei innerstädtische Gewerbegebiete und zwei Gewerbeparks in den Stadtteilen bieten am Standort Kalkar Raum für kleine und mittelständische Unternehmen. Die vorherrschenden Bereiche sind Landwirtschaft, Produktion, Handel und Vertrieb. Aber auch der Dienstleistungssektor und das Handwerk spielen in Kalkar wirtschaftlich eine wesentliche Rolle. Vor allem die Branchen Nahrungsmittel, Hotel- und Gaststättengewerbe, Gartenbau, Baugewerbe, Kies- und Sandgewinnung, Labortechnologie, Automobil und Holzverarbeitung prägen den Wirtschaftsstandort Kalkar. Zudem ist die Stadt sowohl Bundeswehr- als auch Natostandort, was für die Arbeitsplatzsituation ebenfalls eine große Bedeutung hat. Ein wichtiger Arbeitgeber ist auch der Freizeitpark „Wunderland Kalkar“.

Verkehrsanbindung

Von Kalkar aus sind die Bundesautobahnen A3 von Arnheim nach Duisburg und A57 von Kleve nach Xanten günstig zu erreichen. Die Fahrtzeit bis zur nächsten Anschlussstelle beträgt jeweils etwa eine Viertelstunde. Darüber hinaus verlaufen die Bundesstraßen B57 und B67 durch das Stadtgebiet. Kalkar verfügt somit über eine gute Verkehrsinfrastruktur, ohne die typischen verkehrstechnischen Probleme der Ballungsräume aufzuweisen. Der öffentliche Nahverkehr wird in der Stadt und ihrer Umgebung mit Bussen abgewickelt. Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen liegen in Düsseldorf und Amsterdam. Zum Airport Niederrhein/Weeze beträgt die Fahrtzeit nur etwa 20 Minuten.

Bei Fragen rund um das Thema Immobilienbewertung im Rheinland, im Kreis Kleve und in Kalkar

kontaktieren Sie mich gern mit dem rechts befindlichen Kontaktformular oder per Telefon 0 22 61/ 28 80 24. Ich berate Sie selbstverständlich kostenlos über die Möglichkeiten, die ich Ihnen als Immobiliengutachter für Kalkar eröffnen kann.

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