Immobiliengutachter Frechen

Als Immobiliengutachter bin ich in Frechen mit der Immobilienbewertung beschäftigt und bewerte in Frechen auch Mieten und Pachten.

Immobilienstandort Frechen

Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Einwohner: 51.080 (Stand: 2013)

Die Stadt Frechen gehört zum Rhein-Erft Kreis des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und liegt im Rheinischen Braunkohlerevier.

Frechen

„NOBBY“ NORBERT HÖLLER / pixelio.de

Geografisch befindet man sich hier am Nordostabhang der Ville, entlang dessen sich das Stadtgebiet erstreckt. Frechen grenzt im Westen unmittelbar an die Stadt Köln. Ein Teil der Stadtfläche gehört zum Naturpark Rheinland, unter anderem der Königsdorfer Forst, eine Landschaft, die vom Kohleabbau verschont geblieben ist. Zu Frechen gehören neben dem Hauptort noch die Stadtteile Königsdorf, Bachem, Habbelrath, Buschbell, Grube Carl, Hücheln, Grefrath und Benzelrath.

Immobilienpreise und Lagen in Frechen

Dem aktuellen Mietspiegel der Plattform Wohnungsboerse.net entnehmen die Immobiliengutachter für die Stadt Frechen einen durchschnittlichen Mietpreis von 8,61 Euro pro Quadratmeter. Die Preise in der Stadt unterlagen seit dem Jahr 2011 einigen Schwankungen, die Tendenz zeigt jedoch grundsätzlich nach oben. Eine Wohnung mit 60 Quadratmetern Fläche kostete im Jahr 2011 beispielsweise durchschnittlich noch 7,56 Euro, im Jahr 2012 stieg der Preis dann auf 7,60 Euro an. Bis zum Jahr 2013 ist der Preis dann noch weiter bis auf 7,93 Euro angestiegen. Das Jahr 2014 brachte eine weitere Steigerung auf 8,25 Euro mit sich, aktuell muss man für eine Wohnung dieser Größe aber nur noch durchschnittlich 8,12 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Eine Wohnung mit 100 Quadratmetern Fläche kostete in der Stadt Frechen im Jahr 2011 noch 8,08 Euro pro Quadratmeter, bis zum Jahr 2012 ist der Preis aber auf 8,68 Euro gestiegen. Im Jahr 2013 ist der Preis dann noch weiter auf 8,90 Euro pro Quadratmeter angestiegen. 2014 gab es einen vorübergehenden Preisverfall zu verzeichnen, jetzt musste man für eine Wohnung dieser Größe nur noch 8,00 Euro bezahlen. Der aktuelle Wert zeigt einen erneuten Anstieg, der Preis hat sich nun wieder auf durchschnittlich 8,77 Euro pro Quadratmeter erhöht.

Kultur und Bildung

Die Stadt Frechen hat ihren Besuchern einige architektonische und technische Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Kirche St. Audomar fällt besonders durch ihren historischen Pfarrhof auf, der den ältesten Profanbau der Stadt darstellt. Die Kirche selbst wurde im Jahr 1859 fertiggestellt, der neuromanische Bau wurde nach den Plänen des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwinger verwirklicht. Die evangelische Kirche stammt aus dem Jahre 1716 und birgt in ihrem Inneren mehrere wertvolle Kunstwerke aus dem 18. Jahrhundert. Außerdem kann man in Frechen die steinernen Zeugen eines sehr frühen sozialen Wohnungsbaus ab 1925 besichtigen. Besonders sehenswert sind die Verzierungen dieser Häuser mit Frechener Baukeramik. Auch der Keramikbrunnen in der Fußgängerzone ist damit geschmückt. Im Keramion kann der Besucher mehr über diese Kunst erfahren, das vom Architekten Peter Neufert entworfene Gebäude beherbergt das Frechener Keramikmuseum. Sehenswert ist auch das Wasserschloss Haus Bitz, das im 18. Jahrhundert von einem Rittergut zum Landsitz umgestaltet wurde. Zu den technischen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört der einstige Bahnhof der Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn aus dem Jahre 1894. Vom ehemaligen Bahnbetriebswerk sind nur noch die Ringlokhallen und einige Lokschuppen erhalten. Als Wohnungen werden heute der Hochbehälter am Wachtbergrand aus dem Jahre 1893 mit zugehörigem Wasserturm und die Werkshallen der ehemaligen Brikettfabrik Grube Carl genutzt. Für die allgemeine Bildung ihrer Schüler sorgt die Stadt Frechen mit sieben Grundschulen, einer Hauptschule, einer Realschule und einem Gymnasium. Die Förderschule am Ort ergänzt das allgemeine Bildungsangebot.

Wirtschaft

In früheren Zeiten war der Wirtschaftsstandort Frechen hauptsächliche von den Bodenschätzen der Region, sprich der Braunkohle, geprägt. Der letzte Betrieb dieser Aera war die Brikettfabrik Wachtberg, die noch heute als Kohleveredlungsbetrieb Frechen existiert und dem Energiekonzern RWE Power gehört. Die Quarzwerke Gruppe baut am Standort mineralische Rohstoffe wie Quarz, Kaolin, Feldspat, Wollastonit und Glimmer ab. Das heutige Frechen ist ein modernes Wirtschaftszentrum der Branchen Handel, Verkehrswesen, Nachrichtenwesen und Dienstleistungen. Einige Logistikunternehmen haben hier ihren Sitz, die verkehrsgünstige Lage am Autobahnkreuz Köln-West hat diese Firmen hierher gezogen. Das Unternehmen Porta Möbel betreibt in Frechen sein Zentrallager, außerdem hat sich der Deutsche Paketdienst DPD ganz in der Nähe des Kölner Briefverteilzentrums der Deutschen Post angesiedelt. Darüber hinaus kann der Standort mit dem größten Baumarkt Europas aufwarten. Die hiesige Bauhaus-Filiale verfügt über eine Fläche von 30.000 Quadratmetern.

Verkehrsanbindung

Die Stadt Frechen ist über eine Anschlussstelle im Süden des Kreuzes Köln-West an die Bundesautobahn A1 angebunden. Eine weitere Verbindung zum deutschen Fernstraßennetz besteht über eine einseitige Teilanschlussstelle an die Autobahn A4. Darüber hinaus verläuft die Bundesstraße B264 durch das Stadtgebiet. Über die Schiene ist Frechen mit der S-Bahn Köln verbunden, es gibt unter anderem einen Direktanschluss zum Flughafen Köln-Bonn. Am Haltepunkt Frechen-Königsdorf kann man zudem in Züge auf der Schnellfahrtstrecke von Köln nach Aachen einsteigen. Ansonsten wird der öffentliche Nahverkehr mit Bussen bedient.

Bei Fragen rund um das Thema Immobilienbewertung in der Region Erft, im Rhein-Erft-Kreis und in Frechen

kontaktieren Sie mich gern mit dem rechts befindlichen Kontaktformular oder per Telefon 0 22 61/ 28 80 24. Ich berate Sie selbstverständlich kostenlos über die Möglichkeiten, die ich Ihnen als Immobiliengutachter für Frechen eröffnen kann.

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