Wohnraumverknappung lässt die Mietpreise 2010 steigen
Allgemein sind sich die Experten einig: die Mietpreise 2010 zeigen bundesweit eine steigende Tendenz. Vor allem sind Großstädte und Metropolregionen davon betroffen. Der unverminderte Zustrom der Wohnungssuchenden in den Ballungsgebieten lässt den Wohnungsmarkt nicht zur Ruhe kommen. Erhöhungen der Mietpreise 2010 kommen nicht nur für Neubauten infrage, Altbauwohnungen sind begehrte Objekte und unterliegen der Mietpreissteigerung ebenfalls. In kleineren und mittleren Städten findet bis auf wenige Ausnahmen eine geringere aber spürbare Erhöhung der Mietpreise 2010 statt.
Für eine Erhöhung der Mietpreise 2010 kommt der stagnierende Wohnungsneubau in Betracht. Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage hat sich zunehmend vergrößert. Diese Situation ist in den Großstädten, wie in kleineren Städten gleichermaßen anzutreffen. Mit einer Entspannung der Mietpreise in den kommenden Jahren, ist aus diesen Gründen voraussichtlich nicht zu rechnen.
Der Wohnungssuchende muss beispielsweise in München durchschnittlich für eine Wohnung zwischen 9,48 bis 10,50 Euro pro Quadratmeter (Mietspiegel) zahlen. Berlin hat erfahrungsgemäß einen niedrigen Mietspiegel – trotz alledem verlangt der Wohnungsmarkt in bevorzugten Vierteln für eine sanierte Altbauwohnung rund acht Euro pro Quadratmeter. Für Mietpreise 2010 dient der qualifizierte Mietspiegel als Orientierung. Die daraus ersichtlichen Unterscheidungskriterien betreffen das Baujahr der Immobilie, die Lage der Wohnung sowie Ausstattung der Räumlichkeiten. Der energetische Zustand eines Wohngebäudes ist zurzeit bundesweit noch kein Thema.
