Berlin, 13.09.2010. Die Finanzkrise hat bei praktisch allen Banken Spuren hinterlassen. Oft ist in diesem Zusammenhang auch von einer „Kreditklemme“ die Rede. „Kreditklemme“ bezeichnet einen Zustand, bei dem die Banken nicht bereit sind, ihren Kunden in gewohntem Maße Kredite zu gewähren. Allerdings lässt sich deutlich feststellen, dass hiervon zur Zeit in der Hauptsache mittelgroße Gewerbe und nicht der klassische „Häuslebauer“, der Wohnungskäufer oder der Kapitalanleger, der – z.B. zum Schutz vor Inflation – ein überschaubares und transparentes Objekt erwerben möchte, betroffen sind. Dies bestätigt auch Michael Schmidt, Geschäftsführer der Firma Top-Immobilien Berlin: „ unsere Käufer von Wohnungen oder Einfamilienhäuser hatten bisher keinerlei Schwierigkeiten Geld von Banken zu bekommen.“
Ganz im Gegenteil werben die Banken momentan sogar verstärkt um diese drei letztgenannten Kundengruppen, da hier regelmäßig konjunkturresistentere und somit sicherere Geschäfte möglich sind. Geschäfte, mit denen die Banken solide Gewinne erzielen sowie ihre Bilanzen aufbessern können. Für den umworbenen Kunden hat dies den Vorteil, dass es eine gesunde Konkurrenzsituation gibt, die sich für ihn positiv auf die Zinskonditionen, die Kosten und sonstige Faktoren auswirken sollte.
Natürlich ist der Konkurrenzdruck auf die Bankkonditionen durch die jeweils aktuellen Zinssätze am Kapitalmarkt plus der Marge, die jede Bank benötigt, um kostendeckend bzw. gewinnbringend zu arbeiten, begrenzt. Dem Kunden, der in der jetzigen Situation ein Darlehen aufnehmen möchte, kommt jedoch zugute, dass die Zinssätze im historischen Vergleich momentan sehr niedrig sind – dies gilt insbesondere für den kurzfristigen Bereich, der für variable Darlehen die entscheidende Basis darstellt, aber auch für den langfristigen Bereich wie bspw. bei einer zehnjährigen Zinsbindung. Bei Letzterer sollte – wie man salopp sagt – aktuell auf jeden Fall „eine 4 vor dem Komma stehen“.
Experten gehen – wenn auch aus den unterschiedlichsten Gründen (Konjunkturerholung, Inflation etc.) – mehrheitlich davon aus, dass das Zinsniveau nicht mehr allzu lange auf diesem niedrigen Niveau verharren wird. Gerade im langfristigen Bereich können sich viele Fachleute anziehende, z.T. sogar stark anziehende Zinssätze in naher Zukunft vorstellen. „Wer bei seinem Darlehen auf langfristig kalkulierbare und vergleichsweise niedrige Zinszahlungsströme Wert legt, dürfte gut beraten zu sein, wenn er in nächster Zeit handelt“ meint Michael Schmidt von der Firma Top-Immobilien Berlin.
Wer lieber abwarten möchte und sich notfalls eben anhand kurzfristiger Zinsbindungen (bis hin zu variablen Formen) „durchhangeln“ würde, der sollte sich unbedingt darüber im Klaren sein, dass hierbei die Banken wegen der damit verbundenen Unsicherheiten (Zinsänderungsrisiko = möglicherweis Finanzierungskosten nach Ablauf der jeweiligen Zinsbindung auf eine vergleichsweise noch hohe Restschuld) höhere Sicherheitsabschläge vornehmen werden, was wiederum in aller Regel zu niedrigeren Finanzierungsvolumina führt.
Doch auch dem Eigenheimer oder Investor mit bereits laufender Finanzierung sei der Hinweis mitgegeben, dass er sich keinesfalls kampflos einem Zukunftsszenario steigender Zinsen ergeben muss. Ist der Ablauf seiner Zinsbindung in nicht allzu weiter Ferne (i.d.R. bis zu 5 Jahre), so bieten Forwarddarlehen, mittels derer man sich das aktuelle günstige Zinsniveau reserviert, im aktuellen Zinstal hochinteressante Lösungen.
Martin Bonnet für Top-Immobilien GmbH Berlin.
Über TOP-Immobilien
Hinter dem Namen TOP Immobilien steht ein serviceorientiertes Team aus 12 Mitarbeitern. Angeführt wird das Unternehmen von Geschäftsführer Michael Schmidt, welcher auf über 20 Jahre Erfahrung im Immobiliengeschäft zurückblicken kann. Die Firma hat sich auf den Verkauf von Miethäusern, Eigentumswohnungen (frei oder vermietet)) und auf Einfamilienhäuser spezialisiert. Regionale Schwerpunkte bilden Objekte aus Berlin und Potsdam samt Umland, Leipzig, Dresden und Ostsee im Großraum Rostock.
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